Telgte/Berlin - Die angeblich von einer privaten Firma geplante Entsendung von ehemaligen Bundeswehrangehörigen als Söldner in das Bürgerkriegsland Somalia ist auf breite Kritik gestoßen. „Das ist nicht in Ordnung“, sagte der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, am Dienstag in Berlin. Das Gewaltmonopol müsse Aufgabe des Staates bleiben.
Die SPD plädierte dafür, solche Praktiken per Gesetz einzuschränken. Die jetzige Lage sei nicht akzeptabel, sagte der SPD- Verteidigungsexperte Rainer Arnold der „Frankfurter Rundschau“. Der Grünen-Politiker Omid Nouripour warf der Bundesregierung vor, sie habe zu wenig unternommen, um private Sicherheitsfirmen zu kontrollieren.