Prozessauftakt: Vater schüttelte Kind


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(dpa)


Münster/Ostbevern. Schwere Vorwürfe erhebt der Staatsanwalt gegen einen 31-jährigen Angeklagten aus Ostbevern, der sich wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen und gefährlicher Körperverletzung seit Dienstag vor der 9. Großen Strafkammer am Landgericht Münster verantworten muss.

Laut Anklage soll der 31-jährige Vater in der Nacht zum 22. November 2008 seinen vier Wochen alten Sohn schwer misshandelt haben. Er habe das Baby, das in der Nacht mehrfach schrie, aus dem Bett gerissen und so stark geschüttelt, dass der Säugling lebensgefährliche Schädel- und Hirnverletzungen davontrug.


Der Arbeiter räumte das Geschehen im Kern zwar ein, aber den Tathergang zu schildern fiel ihm sichtlich schwer. Sein Anwalt verlas daher eine schriftliche Erklärung. Darin gibt der Angeklagte zu, das schreiende Kind gegen 4.30 Uhr ruckartig aus dem Bett gerissen, dem Säugling den Mund zugehalten und ihn mehrfach kräftig geschüttelt zu haben.

VON -WEB-


03 · 03 · 09




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