Bocholt/Kreis Borken - Ein 49-jähriger Bocholter ist nach drei Verhandlungstagen am Dienstag zu sechs Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden. Er war geständig, in 308 Fällen Kinder sexuell missbraucht zu haben. Dabei handelte es sich um sein eigenes leibliches Kind und drei Stiefkinder, die allesamt unter 14 Jahren waren, sagte Landgerichtssprecher Benedikt Vieth auf Anfrage unserer Zeitung.
Der Prozess vor der Auswärtigen Großen Jugendkammer des Landgerichts Münster beim Amtsgericht Bocholt wurde schneller beendet als gedacht, weil der Mann „im Wesentlichen“, so Vieth, die Taten zugegeben habe. So mussten die Kinder nicht mehr vor Gericht aussagen.