Ahaus/Dresden - Der Atommüll aus dem früheren DDR-Kernforschungszentrum Rossendorf hätte ohne Umweg über Ahaus zurück nach Russland gebracht werden können - allerdings nur theoretisch.
Zwar habe es schon damals im Jahr 2005 eine entsprechende amerikanisch-russische Vereinbarung gegeben, teilte das Bundesumweltministerium am Dienstag auf Anfrage mit. Praktisch sei die Rückführung des radioaktiven Materials aus dem Reaktor in der Nähe von Dresden aber trotzdem nicht möglich gewesen, weil Russland die dafür nötigen Kapazitäten nicht hatte, sagte ein Sprecher. Die Brennstäbe waren stattdessen in das Zwischenlager Ahaus gebracht worden und müssen nun im kommenden Jahr von dort aus in ihr Herkunftsland transportiert werden.