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Geldwäsche: Internationale Betrügerbande in Münster aufgeflogen
Münster - Der Polizei ist es gelungen, eine offenbar international agierende Betrügerbande auffliegen zu lassen. Die aus Osteuropa stammenden Männer hatten vor Geldautomaten in der münsterischen Innenstadt und im Ruhrgebiet Passanten um deren Kontodaten gebeten, damit auf diesen Konten Geld für Autokäufe in Deutschland überwiesen werden kann.

Die Kontoinhaber sollten dann das Geld abheben und den Männern übergeben, für ihr Entgegenkommen wurde ihnen ein dreistelliger Euro-Betrag als Belohnung versprochen.


Das Geld, das auf die Konten der Münsteraner überwiesen wurde, stammte jedoch nicht von osteuropäischen Autokäufern - sondern von Internetkonten, die die Männer geknackt hatten.

Die Polizei hat zwei Männer festgenommen. Bei insgesamt 40 Betrugsfällen soll ein Schaden von 100 000 Euro entstanden sein. Die Täter erwarten laut Staatsanwaltschaft bis zu zehn Jahre Gefängnis. Zugleich betont die Polizei, dass die Inhaber der Konton wohl nicht so ahnungslos waren, wie sie angaben - sondern wussten, dass das Geld aus illegalen Transaktionen stammt.


29 · 07 · 10
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Merkwürdig
Merkwürdig finde ich schon, dass zu Jahresanfang ausführlich über einen dieser Fälle berichtet wurde. Folge der Unbedarftheit des Opfers war letztendlich eine Anzeige wegen Betrug. Vielleicht sollte man, um die Leser mehr zu warnen öfter ausführliche Berichte in die Zeitung setzen, damit die Masche durschschaubar wird. Vielleicht dafür mal sich kürzer fassen mit Berichten, die nicht jeden Bürger und Leser betreffen, Beispiel Karnevals- oder Schützenfestberichte.

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