Die Aufregung ist groß, dabei sind die Transporte von Jülich nach Ahaus noch nicht einmal genehmigt. Fest steht nur, dass die Genehmigung für das Lager in Jülich 2013 ausläuft. Bis dahin müssen die 152 Castoren mit den Brennelementen andernorts untergebracht werden. Das Zwischenlager Ahaus (BZA) bietet sich aus Jülicher Sicht an: Dort ist Platz. Das BZA ist bis 2036 genehmigt. Und die Beschäftigten sind im Umgang mit diesen Castoren geschult.
Dass die Wellen so hoch schlagen, mag auch an den Horrormeldungen aus der Asse in den vergangenen Monaten liegen. Die dilettantische Informationspolitik rund um die dramatischen Probleme in dem einsturzgefährdeten Atommülllager war eine Katastrophe für die Glaubwürdigkeit der Branche. Für die Fehler der damaligen Asse-Betreiber zahlen nun alle, die mit Atommüll zu tun haben.







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