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Gigaset Communications: Mitarbeiter wegen Streit besorgt

Am Produktionsstandort in Bocholt sind 1300 Mitarbeiter beschäftigt.
Am Produktionsstandort in Bocholt sind 1300 Mitarbeiter beschäftigt.


Bocholt - Die 1300 Mitarbeiter der Gigaset Communications GmbH in Bocholt sind beunruhigt. Sie befürchten, dass der anhaltende Streit zwischen den Anteilseignern Arques (80,2 Prozent) und Siemens (19,8 Prozent) Auswirkungen auf ihre Arbeitsplätze hat. „Die Mitarbeiter sind verunsichert. Sie kommen mit Bauchschmerzen zur Arbeit und gehen mit Bauchschmerzen“, sagt Betriebsratsmitglied Nevzat Bagli.

Seit Monaten streiten Siemens und Arques um den Kaufpreis und die Einhaltung von Verträgen. Jetzt spitzt sich die Lage zu. In Wirtschaftskreisen wird mittlerweile spekuliert, dass Siemens auf der Suche ist nach einem anderen Eigentümer. Die krisengeschüttelte Beteiligungsfirma Arques hingegen will wohl bis zum 30. September die Option ziehen und auch die restlichen Anteile (19,8 Prozent) kaufen, heißt es in der Branche.

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Arques-Chef Hans Gisbert Ulmke präsentierte Ende vergangener Woche positive Zahlen für Gigaset Communications. Demnach wird der Telefonhersteller in diesem Jahr vor Restrukturierungskosten auf einem operativen Gewinn von 45 bis 50 Millionen Euro kommen. 2009 waren es 33 Millionen Euro. Zum Vergleich: 2008 betrug der Verlust noch 23 Millionen Euro.

In der Tat: Die Produktion in Bocholt läuft auf vollen Touren, Ende vergangenen Jahres wurden sogar Sonderschichten gefahren. Dennoch haben die Mitarbeiter große Sorgen, wie der Betriebsrat berichtet, nicht nur wegen des Streits, sondern auch wegen der Absicht des Unternehmens, im Rahmen der Restrukturierung 140 Arbeitsplätze abzubauen. Eine entsprechende Ankündigung gab es bereits im Oktober. Bisher sei aber nichts geschehen, sagt Monika Orschulik, Betriebsratsvorsitzende der Werks in Bocholt. Nach ihrer Meinung auch deshalb wohl nicht, weil es in der Geschäftsführung bei Gigaset Communications ständige personelle Wechsel gibt. So muss der jetzige Geschäftsführer Michael Hütten zum 15. Februar seinen Stuhl räumen. Darauf hatte Siemens gedrängt, da Hütten auch Vorstand bei Arques ist.

Die Gigaset Communications GmbH ist einer der weltweit größten Hersteller von Schnurlostelefonen. Der Sitz des Unternehmens ist in München, wo rund 150 Mitarbeiter beschäftigt sind. Weitaus mehr, nämlich rund 1300 sind es am Hauptproduktionsstandort in Bocholt. Weltweit arbeiten rund 1800 Menschen für das Unternehmen, das in rund 70 Vertriebsländern vertreten ist. Der Telefonhersteller ist zu 80,2 Prozent ein Unternehmen der Arques Industries AG, 19,2 Prozent der Anteile hält die Siemens AG.


03 · 02 · 10
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Zeitarbeit politisch gewollt
Das Firmen ihre Mitarbeiter so schlecht bezahlen das diese, trotz Vollzeitjob Anspruch auf ergänzendes Hartz 4 haben, ist an sich schon ein Skandal.Die Differenz für diese Ausbeuterjobs zahlt der S...

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@HOLLANJAN
Ist das tatsächlich so?
Ich meine, wo sind denn da die Gewerkschaften?? Oder betreiben die wie auch unsere politischen Freunde von der zB FDP nur noch Klientelarbeit und schert sich sonst was um di...

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zeitarbeit 2
Von bauchschmerzen bei der belegschaft zu sprechen ist eine frechheit!!Es ist tatsache das bei gigaset mit den zeitarbeitern mehr als willkürlich umgegangen wid! das fängt bei der bezahlung 7,38 eu...

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zeitarbeit
das, da aber die produktion fast auschliesslich auf zeitarbeiter beruht die nur die hälfte verdienen kommt leider in diesem bericht nicht vor!°!!

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