Ahaus - Für die Anti-Atomkraft-Aktivisten aus Ahaus ist es wie eine Milchmädchenrechnung: Das renommierte Forschungszentrum in Jülich will seinen Atommüll loswerden und „Ahaus ist da die bequemste Lösung“. Sagt jedenfalls Matthias Eickhoff, Mitglied des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen.
Peter Schäfer hingegen, Sprecher des Forschungszentrums, argumentiert ganz anders. „Wir dürfen den Atommüll nicht mehr bei uns lagern. Aus Sicherheitsgründen und weil es ökonomisch sinnvoll ist, wollen wir die Altlasten im Ahauser Brennelementezwischenlager deponiert sehen.“ Klingen bei Eickhoff nachvollziehbare Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Vorhabens an, entbehren auch die Argumente Schäfers nicht einer gewissen Logik.











