Stichwort: Jülicher Atommüll

Jülich - Der Jülicher Atommüll besteht aus 300 000 Brennelementkugeln aus dem stillgelegten Hochtemperaturreaktor der Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor GmbH (AVR). Mit dem Versuchsreaktor (1967-1988) sollte nach Angaben des Forschungszentrums Jülich der gasgekühlte Hochtemperaturreaktor weiterentwickelt werden. Die Kugeln haben eine hohe Strahlung und sind damit sehr gefährlich.

Die etwa tennisballgroßen Kugeln sind zum Transport und zur Lagerung in 152 Spezialbehältern vom Typ Castor verpackt. Die Behälter sind wesentlich kleiner als die Castoren für Brennelemente aus kommerziellen Kernkraftwerken. Sie sind weitgehend identisch mit den schon in Ahaus lagernden 305 Behältern mit Brennelementkugeln aus dem Kernkraftwerk Hamm-Uentrop.


Die Behälter schirmen die Strahlung fast vollständig ab, wie das Forschungszentrum mitteilt. Die Strahlung in einem Meter Abstand sei deutlich geringer als etwa bei einem Kurzstreckenflug.



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