Münster - Unter dem Motto „Mauern brechen, Frieden finden, Hoffnung geben“ haben gestern knapp 2000 Pfadfinder das sogenannte Friedenslicht aus Bethlehem in die Gemeinden des münsterischen Bistums getragen. Im Paulus-Dom fand am Nachmittag die ökumenische Aussendungsfeier mit Domvikar Stefan Sühling und dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Münster, Dr. Dieter Beese, statt.
Die Initiative „Licht aus Bethlehem“ nahm ihren Anfang vor mehr als 20 Jahren in Österreich. Das Licht aus der Geburtsgrotte Bethlehem wurde zunächst in Österreich als Dankeschön an alle verteilt, die mit ihrer Spende die Hilfsaktion „Licht ins Dunkel“ des Österreichischen Rundfunks (ORF) unterstützt hatten. Aus der kleinen, nationalen Bewegung hat sich in den vergangenen Jahren ein internationales Projekt entwickelt. Das Licht wird inzwischen in mehr als 25 Länder verbreitet. Als Botschafter des Friedens soll es durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.