Flammende Friedensbotschaft

Superintendent Dr. Dieter Beese (l.) und Domvikar Stefan Süh­ling geben das Friedenslicht aus Bethlehem an Pfadfinder weiter. Foto:
Superintendent Dr. Dieter Beese (l.) und Domvikar Stefan Süh­ling geben das Friedenslicht aus Bethlehem an Pfadfinder weiter. Foto:
(Jürgen Peperhowe)


Münster - Unter dem Motto „Mauern brechen, Frieden finden, Hoffnung geben“ haben gestern knapp 2000 Pfadfinder das sogenannte Friedenslicht aus Bethlehem in die Gemeinden des münsterischen Bistums getragen. Im Paulus-Dom fand am Nachmittag die ökumenische Aussendungsfeier mit Domvikar Stefan Süh­ling und dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Münster, Dr. Dieter Beese, statt.

Die Initiative „Licht aus Beth­lehem“ nahm ihren Anfang vor mehr als 20 Jahren in Österreich. Das Licht aus der Geburtsgrotte Bethlehem wurde zunächst in Österreich als Dankeschön an alle verteilt, die mit ihrer Spende die Hilfsaktion „Licht ins Dunkel“ des Österreichischen Rundfunks (ORF) unterstützt hatten. Aus der kleinen, nationalen Bewegung hat sich in den vergangenen Jahren ein internationales Projekt entwickelt. Das Licht wird inzwischen in mehr als 25 Länder verbreitet. Als Botschafter des Friedens soll es durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.


In Deutschland greifen die Pfadfinder in diesem Jahr den 20. Jahrestag des Mauerfalls auf, hatte Christian Schnaubelt von der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSV) im Vorfeld der Aussendungsfeier erklärt. Die Pfadfinder hatten das Licht aus Wien geholt und per Nachtzug nach Münster gebracht. In den kommenden Tagen wird das Licht in die Gemeinden, Krankenhäuser und Altenheime getragen.


13 · 12 · 09



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