Gera - Theaterintendant Kay Kuntze hat vor einem Kahlschlag an Thüringens einzigem Fünf-Sparten-Haus in Gera und Altenburg gewarnt.
Zwar würden die Gelder für das Theater mit der neuen Finanzierungsvereinbarung etwas aufgestockt, sagte er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Zum jetzigen Stand sei diese Vereinbarung allerdings «der Beginn vom Ende dieses Theaters». Bleibe es bei den vom Land und den drei Gesellschaftern zugesagten Geldern, seien ganze Sparten in ihrer Existenz gefährdet oder müssten stark gestutzt werden. «Das ist für mich kein gangbarer Weg.»